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Avid | Operator-Trainings

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Avid VENUE | S6L Live-Sound Platform - NEU

Erweiterte Avid VENUE | S6L Plattform bietet eine nie dagewesene Kompatibilität und Modularität mit neuen Steuerungsoberflächen, Engines und I/O-Racks

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Avid VENUE Operator Trainings

Umfassende Einführung in die VENUE-Systeme über 20 Terminen in Deutschland und Österreich.

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Avid Gerard Albo

FOH-Engineer Gerard Albo nutzt die kompakte Konsole zum Mischen der kraftvollen Sounds.

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Moderne, intuitiv bedienbare Live-Produktionsumgebung mit Touchscreen-Steuerung und Avid Everywhere-Integration, die auch den größten, komplexesten Veranstaltungen problemlos gerecht wird

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Avid Daniel Metz Interview

VENUE | Everywhere Tour Im Oktober und November

Im Oktober und November präsentieren Avid und S.E.A. 12 kostenlose Anwenderschulungen für das jüngst vorgestellte VENUE | S3L-X Live-Sound-System Den Rest des Beitrags lesen »

Verantwortung für den passenden Livesound liegt in den bewährten Händen von FoH-Engineer Stefan Holtz

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München, 21. Mai 2014 – Lange Jahre stand er immer wieder an der Spitze der deutschen Charts, dann wurde es ruhiger um ihn. Und jetzt ist er kraftvoll wieder da: Marius Müller-Westernhagen hat im April 2014 mit „Alphatier“ sein insgesamt 19. Studioalbum abgeliefert. Dem voraus ging eine Pre-Listening-Tour, die den Künstler das erste Mal seit Anfang seiner Karriere in kleinere Clubs und Locations mit bis zu 1.500 Zuschauern führte.
Mit dabei war FoH-Engineer Stefan Holtz, der unter anderem letztes Jahr noch mit den Toten Hosen bei ihrer legendären „Krach der Republik“-Tour unterwegs war und sowohl hier als auch bei Marius Müller-Westernhagen auf Live-Konsolen von Avid setzt. Bei den größeren Touren von Westerhagen, die Holtz auch schon seit vielen Jahren betreut, kommt eine
D-Show mit Sidecar zum Einsatz; bei der Tour in den kleineren Locations vertraute Stefan Holtz auf eine Profile Surface. „Bei Marius legt das Publikum extrem viel Wert auf laute Stimme. Dazu kam jetzt noch, dass natürlich niemand die Texte kannte, also noch mehr Sprachverständlichkeit gefordert war. Deshalb hatten wir zum Beispiel – und das ist für Clubs eher ungewöhnlich – einen Center Array aus 8 KIVAs nur für die Stimme mit dabei.“
Großer Sound in kleinen Locations
Eine Pre-Listening-Tour in Clubs für einen eigentlich großen Act bringt neben den Herausforderungen für den Sound auch logistische Schwierigkeiten mit sich: „Da wir auf der Bühne wenig Platz haben und mein Monitor-Kollege Roland Wörndl ein anderes Pult benutzt, haben wir auf Splitter und separate Stageboxen für beide Pulte verzichtet und stattdessen ein Rocknet-System für die In- und Outputs dabei gehabt“, erzählt Stefan Holtz. „Roland ist Gain-Chef, und ich bekomme am FoH einen MADI-Stream aus dem Rocknet. Da wir zum Glück fast zwei Wochen Probe mit der Band hatten, sind wir uns dann auch beim Gain einig geworden.“
Für den perfekten Livesound nutzte Holtz auch den virtuellen Soundcheck, den er schon auf anderen Touren zu schätzen gelernt hat: „Das MADI-Signal habe ich mit einer RME-MADI-Bridge für Pult und Pro Tools aufgesplittet, um die Shows zu recorden und mir für den virtuellen Soundcheck das Recording aufzulegen. Da ich keine MADI-Verbindung vom Pult zu Pro Tools habe – sie geht direkt ins Rocknet, um die Outputs für die PA zu Verfügung zu stellen – und damit die ‚assignable Channels‘ nicht nutzen kann, hatte ich noch ein 192 I/O dabei. So konnte ich die Summe und weitere Signale von externen Preamps wie Kick und Snare (Midas XL42) und Westernhagens Mikro (Avalon 737) aufnehmen.“
Das auf der Tour vorgestellt Album „Alphatier“ ist sehr puristisch aufgenommen und gemischt, darum brauchte Stefan Holtz nur sehr wenig Processing, um den Charakter auch live authentisch darzustellen. Eine ganze Reihe Kanäle hat er gar nicht bearbeitet: „Gefiltert habe ich nur über die Kanal-EQs. Außer ein paar Kompressoren in der Schlagzeugsumme, dem Bass und den Vocals, bei denen ich Waves API-2500 und LA3A Clone nutze, gibt es

nur noch einen Waves DeEsser und 3 Revibe Plugins für die Räume – alles in allem sehr DSP-sparend.“ Um den Sound abzurunden, setzte der FoH-Engineer darüber hinaus noch einen Vertigo Sound VSC-II Compressor und einen Waves MaxxBCL Limiter ein.
Sein Resümee des Setups und der Tour fällt positiv aus: „Auch wenn ich auf dieser Tour vergleichsweise wenig Plugins benutzt habe, ist die Integration in die Konsole nach wie vor unerreicht. Auch wegen der überragenden Zuverlässigkeit ist die Konsole auf jeden Fall bei der nächsten Tour wieder dabei.“

Avid Profile als FoH- und Monitorlösung auf der aktuellen „Liebe ist meine Rebellion“-Tour

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Alex Becker

München, 28. April 2014 – Bei der gerade beendeten Tour des deutschen Top-Acts Frida Gold war auch Avid mit am Start. Die erfolgreiche Band aus Bochum mit Frontfrau Alina Süggeler war mit „Liebe ist meine Rebellion“ deutschlandweit unterwegs – die gleichnamige Single wurde im März mit Gold ausgezeichnet, das Album stieg nach seinem Erscheinen im Juli 2013 auf Platz 1 der Charts ein.

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Daniel Klingen

Für den guten Ton während der Tour setzten FoH Daniel Klingen und Monitor-Engineer Alex Becker, die beide seit rund zwei Jahren mit der Band zusammenarbeiten, auf das Livesound-System Profile von Avid mit VENUE-Software. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren dabei die guten Erfahrungen, die beide bereits in der Vergangenheit mit der Konsole gemacht hatten. „Ich benutze das System schon lange und bin überzeugt vom Sound und der Benutzerfreundlichkeit. Das zeigt sich auch immer wieder an den Reaktionen der Musiker“, erklärt Alex Becker, der seit 1995 am Mischpult steht und neben Monitorjobs auch viel Erfahrung mit Sounddesign und FoH mitbringt, die er unter anderem bei Juli, MIA und Rammstein unter Beweis stellen konnte.

Daniel Klingen, seit 1998 ebenfalls als FoH- und Monitor-Engineer unterwegs, unter anderem für Tomte und die TV Total-Band Heavytones, hat Profile bei einer Tour mit Juli kennen und schätzen gelernt. Damals teilte er sich den Job mit Olsen Involtini, einem der profiliertesten deutschen FoH-Engineers, der genau wie auch Alex Becker für Rammstein mischt: „Olsen wollte unbedingt ein Profile. Seitdem frage ich jetzt immer nach, ob es möglich ist, eins mitzunehmen – vorausgesetzt, die Produktion ist groß genug und fährt mit eigenen Pulten.“ Ursprünglich kommt Daniel Klingen wie viele andere aus der Welt der Analogkonsolen und findet, dass „die Live-Pulte von Avid dem Workflow einer analogen Konsole mit Abstand am nächsten kommen“.

Die größte Herausforderung beim Mischen für die Band war für ihn, den Elektropop mit danciger Anmutung der Band bei den Live-Auftritten in einen deutlich rockigeren Sound zu verwandeln. Grundlage dafür ist die Arrangierarbeit, die letztendlich bestimmt, mit welcher Konsole und welchen Plug-ins man schließlich auf Reise geht. Dieser Entscheidung ging auch eine ausführliche Probenphase beim Verleiher Black Box Music in Berlin voraus, von dem auch die Konsolen stammten und der während der Tour Support geleistet hat, wann immer es nötig war.

Leichte Bedienbarkeit
Einig sind sich die Daniel Klingen und Alex Becker darin, dass Profile einen reibungslosen Workflow ermöglicht: „Mir gefallen die ansprechende grafische Darstellung, die guten Copy- und Paste- sowie die übersichtlichen und schnellen Patch- und Routingfunktionen. Zudem habe ich unkomplizierten Zugriff auf alle Parameter“, fasst Alex Becker seine Erfahrungen mit der Konsole zusammen. „Nicht zu vergessen die vergleichsweise schon unverschämt einfache Einbindung und Verwaltung von Plug-ins – das unterscheidet Profile auch im wesentlichen von anderen Konsolen“, ergänzt Daniel Klingen. „Da ich auch noch viel im Studio im Bereich Producing/Engineering arbeite, ist es natürlich hochgradig komfortabel, mit den Plug-ins zu arbeiten, die man im Studio schon ganz in Ruhe ausprobieren konnte. Es erleichtert Entscheidungen über Sounds wesentlich, wenn man weiß, dass ein Plug-in im Studio bestens funktioniert hat und es dann live auf einmal anders klingt. Dann weiß man, dass man am Sound selber suchen muss und nicht am EQ oder am Plug-in.“

Zur Verwendung kommen bei ihm dabei fast ausschließlich Waves Plug-ins wie zum Beispiel die Urei 1176 Simulation (CLA-76) zum Parallelkomprimieren der Drums, der Renaissance Compressor für Bass DI und Ac Gitarre oder der C6 für Gesang. Zusätzlich ist für den Gesang mit einem Daking 96 Mic Pre EQ und einem Urei 1176 noch ein Hardware-Outboard mit im Einsatz. Alex Becker am Monitor bleibt dagegen vorwiegend den Plug-ins von Avid treu und nutzt Hallgeräte, EQs und Compressoren, darüber hinaus die Bombfactory BF76 UREI Emulation und „vermutlich in Zukunft den C6 Multiband Compressor“.

So gut wie keine Wünsche offen
Sowohl für Daniel Klingen als auch Alex Becker ist klar, dass sie auch weiterhin mit Profile arbeiten werden. Der Monitor-Engineer könnte sich zwar ein wenig mehr Flexibilität bezüglich der Output-Fader-Sektion vorstellen, also zum Beispiel Aux sends und VCAs auf einer Bank nebeneinander, oder auch zusätzliche Busse. Ansonsten ist er mit dem System rundum zufrieden, würde sich allerdings „freuen, wenn es sich selber auf- und abbauen könnte.“ Daniel Klingen tut sich da mit dem Formulieren von Wünschen schon schwerer: „Ich habe ich mich letztlich auch gefragt, was man besser machen könnte. Aber ich habe nichts gefunden … ehrlich!!! Die korrekte Antwort auf die Frage wäre zur jetzigen Zeit also ‚Kaffee kochen und Getränke kalt halten‘.“