You are currently browsing the category archive for the ‘Great River’ category.

S.E.A. auf der SAE Alumni Convention 2015

High-end-Outboard zum Anfassen und Ausprobieren

Den Rest des Beitrags lesen »

hat heute was schönes gebracht:

Great River Mixmaster 20

 

Die sächsische Electroformation f.o.d. entstand im Jahr 2000 aus den beiden Bands „farout“ und „d.o.d.“. Die Fusion beider Bands erwies sich als Kernschmelze: Ursprünglich als reines Studioprojekt geplant, etablierte sich f.o.d. mit einer einzigartigen Mischung aus EBM und Dance, „eXcess dance“ genannt, schnell auch live als feste Größe in der Szene. Seitdem hat die Band in der elektronischen Musikwelt einige Fußspuren hinterlassen: Drei Alben, zwei Singleauskopplungen und mehr als 100 Live-Konzerte im In- und Ausland kann f.o.d. bereits auf der Habenseite verbuchen. Ende November erschien „Maschinentanz“, das jüngste Album der Band aus Sachsen. Im Interview mit S.E.A. Uncut spricht Bandmitglied an/dress a.anderson über die Entstehung des neuen Albums.

Hallo an/dress, ihr habt grad euer viertes Album produziert und seid wieder mit „And One“ auf Tour. Bei euch ist ja einiges los!

Ja, wir haben erneut das Glück, mit And One auf Tour zu gehen. Es ist für uns eine besondere Ehre, da wir bereits die zweite Konzertreihe mitfahren und schon seit den 90er Jahren And One hören. Die Presse ordnet uns mittlerweile der gleichen musikalischen Richtung zu. f.o.d. selbst gibt es seit fast zehn Jahren und seit 2010 mit neuer Besetzung. Eva Pölzing (ehem. Blutengel) ist nun mit Frontmann eXcess-D, Maschinist Mr. André van den Gerk und meiner Nichtigkeit, festes Bandmitglied von f.o.d. Musikalisch bewegen wir uns in Richtung „Bodypop“, also auf einem rein elektronischen Fundament.

Was kannst Du uns zum neuen Album sagen?

Seit heute ist „Maschinentanz“ bundesweit in den Plattenläden erhältlich und überall herunterladbar. Für uns ist die Platte die konsequente Weiterentwicklung von „Synthesizer Tanzmusik“. Der aktuelle Silberling wurde komplett synthetisch hergestellt und kommt im Gegensatz zum Vorgänger ganz ohne echte Gitarren aus. Inhaltlich deckt „Maschinentanz“ alle Themen zwischenmenschlicher Beziehungen ab. Im Vordergrund steht aber der Name des Albums und der ist ganz klar Programm. Wir hoffen natürlich, dass dieses Album „Synthesizer Tanzmusik“ charttechnisch schlägt. Dieses Album hatte es bis auf Platz 4 der Deutschen Alternative Charts (DAC) geschafft und sich die Maximaldauer von acht Wochen dort gehalten. Platz 3 der DAC wäre diesmal schon ein klares Ziel. Wir werden sehen, wie sich die Club-DJs entscheiden. Genügend Material haben wir Ihnen auf jeden Fall an die Hand gegeben.

Wie habt ihr produziert und was habt ihr anders als beim letzten Album gemacht?

Wie schon angedeutet, ist „Maschinentanz“ komplett am PC entstanden. Ja, wir arbeiten unter Windows. Ausführender Produzent, wie bei dem Vorgängeralbum auch, war Sven Eidam (se productions). Wir haben ihm dann die Einzelspuren übergeben und in seinem Studio auch die kompletten Vocals aufgenommen. Aufgrund der Erfahrungen bei „Synthesizer Tanzmusik“ wurde dort auch technisch aufgerüstet, um noch ein paar Prozente aus den Tracks rauszuholen. Beim Vorgänger hat noch eine UAD-1 gereicht, diesmal war noch eine UAD-2 nötig. Aus dem Aha-Effekt bei der letzten And One Tour, bei der wir VOVOX Klangleiter im Einsatz hatten, ergab sich auch das Bedürfnis, diese unbedingt im Studio einzusetzen. Um die besten Ergebnisse bei den Vocal-Aufnahmen zu erreichen, fehlte noch ein entscheidendes Kettenglied, der Mic-Preamp. Die Wahl viel dabei auf den ME1NV von Great River. Eigentlich wollten wir verschiedene Vorverstärker testen, sind aber gleich beim ME1NV hängen geblieben.

Welchen Einfluss haben ME1-NV, UAD und Vovox auf euren Sound?

Der ME1NV hatte ganz klare und deutliche Auswirkungen auf die Vocals. Es ist schwer zu definieren, aber sie sind einfach „fetter“ und genau so, wie wir uns das für die Stimmen von eXcess-D und Eva gewünscht haben. Das Doppelteam aus UAD-1 und UAD-2 muss eigentlich nicht weiter besprochen werden. Mehr Power, mehr Power, mehr Power! Ein phänomenaler Klang und eine konstant hohe Leistung. Die war auch nötig bei bis zu 120 Spuren pro Song. Die Masse der Klangprozente gehen auf die Kappe der UADs und deren Plug-Ins. Die VOVOX Klangleiter waren wie eine Erleuchtung. Wenn man plötzlich hört oder viel besser hört, wo das Problem eigentlich „klingt“, kann man dort gezielt eingreifen und der Störfrequenz zu Leibe rücken. Aufgrund des neuen Equipments, ist „Maschinentanz“ das bisher brillanteste und kraftvollste f.o.d. Album. Wir hoffen, wir haben uns damit nicht ein Bein gestellt, denn das wird wirklich schwer zu toppen sein.

Ihr seid bereits seit einiger Zeit auf ausgedehnter Deutschlandtour mit „And One“, mit denen ihr gut klar kommt? Wie läuft es denn?

Perfekt wäre untertrieben. Es macht sehr viel Spaß mit Steve Naghavi & Co. auf Tour zu sein. Der Sonic Seducer zum Beispiel sagt über uns: „Diese Band klingt nicht nur wie And One’s kleiner Bruder – sie ist es!“ Also geht es bei uns sozusagen sehr familiär zu. Die ersten fünf Konzerte der Tour waren ausverkauft, jetzt stehen noch vier weitere Termine auf dem Programm.

Was steht bei euch demnächst an? Was habt ihr vor? Wie sind eure Pläne?

Aktuell hat die Tour unsere ganze Aufmerksamkeit. Im Januar werden wir uns dann wieder in den Studios einschließen und an neuen Titeln arbeiten. Wir hoffen, so die Wartezeit bis zum Nachfolger erheblich zu verkürzen. Die Fertigstellung von „Maschinentanz“ hat ja nun knapp drei Jahre gedauert. Das können wir unseren Fans nicht noch einmal antun. Weitere taktische Überlegungen gibt es bis dato noch nicht. Technische allerdings schon: Eine weitere UAD-2 muss ran!

Vielen Dank. Wir wünschen euch noch eine erfolgreiche Tour und mindestens einen dritten Platz in den Deutschen Alternative Charts!

www.fod-band.de

„Der Great River MP-500NV ist in meiner Lunchbox der go-to Pre-Amp für Pop-Vocals! Er hat einen ganz eigenen Glanz und Sound, den ich sehr schätze. Hierzulande noch nicht so bekannt, ist der MP-500NV ein Wahnsinns Produkt, das richtig Spass macht! Der Output-Regler und vor allem „Impedance“ und „Loading“ sind grossartige, durchdachte und gutklingende Features. Der Great River Preamp war ein Super-Tipp von S.E.A. – Danke Jungs!“ 

Tom Olbrich – Songwriter & Produzent u.a. für Eisblume, Bourani, The Intersphere, Third Eye Blind, 2 the Universe, Tobias Wiemann (Barefoot Films), Grundy UFA TV Prod. GmbH etc.
http://www.tomolbrich.de/
http://www.myspace.com/tomolbrich

„Einer der besten Preamps mit denen ich jemals gearbeitet habe. Für Pop-Vocals das beste was es gibt. Der MP-500NV hat einen sehr eigenen Charakter, drückt dem Signal aber trotzdem nicht seinen Stempel auf. Mir ist wichtig, dass ich mit dem aufgenommenen Material alles machen kann – und das erledigt sich mit dem MP-500 wie von selbst. Die Vocals sind vorn, sehr präsent und haben einen seidenweichen Glanz in den Höhen. Durch den regelbaren Output kann man den Great River auch ordentlich überfahren und trotzdem einen normalen Pegel recorden. Loading und Impedanz kommen gerade bei älteren oder preiswerten Mics perfekt zum tragen. Auch Akustikgitarren klingen so, wie man es sich wünscht, ohne viel zu schrauben. Einfach aufnehmen und Spaß haben – er klingt einfach teuer und echt saugut!!!“

Mic Schröder (Valicon Producer Forum) Produzent, Engineer, Songwriter u.a. für Dario, Tim Morten, Lina Liko, Tata Young, Eisblume, Oliver Pocher, Tobias Regner, Jenna & Ron, …

http://www.greatriverelectronics.com/product.cfm?ID=32&type=0

In der nächsten Woche treffen die ersten Exemplare des Great River Harrison EQ’s ein. Das Gerät kann ab sofort bei unseren Händlern vorbestellt werden.

DSCF1598retcrop

Infos hier.

Ein Kurzinterview mit dem Produzenten Philippe van Eecke aus Mannheim

UA_Klangzeuger 228_2

Phil, man hört immer nur: „Der Produzent von Xavier Naidoo“. Erzähl uns bitte einmal kurz, für wen du sonst noch gearbeitet hast.

Yvonne Catterfeld, Orange Blue, Vicky Leandros, Bintia, Carl Carlton, Curse, Söhne Mannheims, Brothers Keepers, Zeichen der Zeit, Yen und Stephan Weidner, um ein paar zu nennen.

Beschränkt sich deine Tätigkeit auf Komposition und Produktion? Wenn nein, wofür wirst du sonst noch gebucht?

Nein. Komposition und Produktion sind mittlerweile zwar meine wichtigsten Tätigkeitsfelder, ich werde aber auch immer wieder für Remixe und Radioversionen von Titeln, für Sounddesign und Arrangement, aber auch als Mixing-Engineer sowie für „reine“ Recording-Jobs und Live- Mitschnitte engagiert.

Erzähl uns doch kurz deinen Werdegang? Wie bist du zur Musik gekommen? Wo hast du die Studioarbeit gelernt?

Meine Eltern sind dafür verantwortlich, dass ich früh mit dem Klavier angefangen habe (später kamen noch Querflöte und klassischer Gesang hinzu). Musik habe ich schon immer viel gehört und gemacht.

Nach dem Musik-Abitur, habe ich mich selbstständig gemacht, Musikwissenschaft studiert und ein Stipendium in Kirchenmusik erhalten. Im Alter von 9 Jahren habe ich an Wochenenden und in den Schulferien in einem großen privaten Klassikstudio angefangen, zunächst die Kaffeemaschine zu bedienen und oft als „Blattlaus“ bei Aufnahmen die Noten umzublättern. Dann wurde ich als Assistent eingesetzt. Ich durfte viel ausprobieren und habe mir viel selbst beigebracht, bis man mich irgendwann für Aufnahmen und komplette Produktionen engagiert hat. Als Freelancer habe ich oft in anderen Studios gearbeitet, habe viele Live-Mitschnitte gemacht. Nebenbei habe ich auch viel Klassik gemastert. Pop-Produktionen und -Kompositionen wurden dann immer mehr mein Haupttätigkeitsfeld. Durch Mundpropaganda kamen in diesem Bereich immer mehr interessante Projekte hinzu.

Wie entstand die Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo bzw. den Söhnen Mannheims?

Vor knapp 10 Jahren lernte ich auf Empfehlung Michael Herberger und Xavier Naidoo kennen. Wir haben uns auf Anhieb so gut verstanden, so dass ich ein paar Monate später mit meinem Studio von Heidelberg nach Mannheim umzog.

Was ist deine Philosophie bei der Arbeit? Wie würdest du sie in einem Satz zusammen fassen?

Alles was der Musik/dem Song gut tut

location_1

Ein neuer Künstler kommt zu dir ins Studio: Wie fängst du an, einen Song mit dem Künstler zu „bauen“? Spielst du fertige Kompositionen vor oder arbeitet ihr Stück für Stück etwas zusammen aus?

Da sind ganz unterschiedliche Herangehensweisen möglich. Es gibt fertige Songs und ich arbeite immer an neuen Songideen, also habe ich immer etwas zum Vorspielen. Es hängt stark von den Fähigkeiten des Künstlers ab, ob man etwas zusammen ausarbeiten kann. Da bin ich offen… Ich liebe es, etwas gemeinsam zu entwickeln. Auch co-writing Sessions finde ich super.

Wenn man sich dein Studio näher anschaut fällt auf, dass du mehrere Sequencer (Logic/Cubase/ProTools) im Einsatz hast. Warum und wofür?

Ich möchte die Liste noch um Reason, Record, Nuendo, Live und Fruity Loops ergänzen 😉

Ich finde es einfach inspirierend mit mehreren Tools zu arbeiten. Jedes Programm hat seinen eigenen „Workflow“ und seine Stärken und kann dadurch bestimmte Prozesse extrem vereinfachen und beschleunigen. Außerdem spielt Kompatibilität eine Rolle. In Cubase/Nuendo bin ich am schnellsten. Reason (mit Record) benutze ich gerne unterwegs und zusammen mit Cubase. Logic und Live sind für mich sinnvolle Ergänzungen. ProTools benutze ich z.B. als „realtime Effektprozessor“ und aus Gründen der Kompatibilität. Zu guter Letzt muss auch noch mein Spieltrieb befriedigt werden 🙂

Außerdem besitzt du scheinbar stapelweise Analogtechnik. Hat diese in Zeiten der MacPro 8-Cores und immer besser werdender Plug-Ins noch ihre Berechtigung? Benutzt du viel Hardware?

Ja und ja. Aus meiner Erfahrung heraus arbeitet man ganz anders, wenn man auf jede Funktion direkten Zugriff hat. Man ist einfach mehr im Geschehen. In einer Aufnahmesituation hätte ich gar keine Zeit, mir etwas aus einem Menü heraus zu suchen, dass dann das macht, was ich gerade brauche. Ich habe ehrlich gesagt auch noch keinen wirklich gut klingenden „digitalen“ Pre-Amp gehört. Aber auch im Mix benutze ich gerne analoges Outboard zum Bearbeiten meiner Signale.

Nenn uns doch deine fünf analogen Lieblingsgeräte.

Das wird eng: 2108, LA-610, SSL AWS900+, GreatRiver, TG2, 2-LA-2 (uups sind 6).

location_2

Wie bist du auf die UAD-Karte gekommen? Und was hat dir an Ihr gefallen?

Die erste UAD habe ich zuerst in einem d8b benutzt… Wow, das war wirklich der Sound von Vintage Geräten, die ich mir damals nicht leisten konnte! Ich war wirklich begeistert! Also fand bald eine weitere UAD-1 Platz in meinem Rechner. Seitdem muss in jedem Rechner, den ich mir neu kaufe mindestens eine UAD eingebaut werden. Ich finde super, dass die Leute bei UA die UAD Plattform immer weiter entwickeln und weitere Plug-Ins heraus bringen, die wirklich halten was sie versprechen.

Welche Plug-Ins besitzt du für die UAD-Karte?

Mittlerweile alle… Ich möchte keins mehr hergeben!

Mit welchem deiner Sequencer benutzt du die UAD-Karte?

Cubase, Nuendo, Logic, Live (in mehreren Rechnern).

Welche Plug-Ins würdest du dir für die UAD wünschen?

Ensoniq VFX oder SD-1 Synth-Emulation, Schippman Ebbe und Flut Filter, Elysia Kompressor

Nenn uns deine fünf Lieblings-Plug-Ins

Das wird schwer… im Moment sind es: Inserteffekte: Fatso, Cooper Timecube, EMT250, Overloud TH-1 und Waves RenVox. Synths: FXpansion DCAM Synthsquad, Arturia Moog Modular, Arturia ARP2600, Applied Acoustics Tassmann4 und NI Kontakt

Wo wirst du als nächstes zu hören sein?

Ich bin mit drei Titeln auf dem nächsten Xavier Naidoo Soloalbum vertreten. Weitere Produktionen sind in der Pipeline. Mehr kann ich momentan noch nicht sagen. Ich versuche, meine Homepage aktuell zu halten.

Welche Musik hörst du privat?

Eigentlich alles querbeet: Klassik, Hip Hop, Pop, Soul, RnB, Electronic, Rock, Jazz… was mich eben gerade kickt! Nur nicht unbedingt die Sachen, an denen ich gerade arbeite oder die ich gerade abgeschlossen habe…

Abschließend vielleicht noch ein Tipp für alle angehenden Profi-Musiker/ Ingenieure?

Die Sache ernst nehmen, ohne zu verkrampfen. Den Blick auf das wesentliche schärfen. Unbedingt Spaß haben, beim Schaffen wie beim Hören.

Phil, Vielen Dank für das Interview

 

Philippe van Eecke in Internet: www.klangzeuger.de

Hi-End Gear Logo 2009

Am 18. und 19. September 2009 findet im Kampnagel, Hamburg die Hi-End Gear statt. Die Hi-End Gear versteht sich als Plattform für die europäische Studioszene und Treffpunkt für ambitionierte Amateure, professionelle Produzenten, Toningenieure, Studiobetreiber, Musiker und Pro Audio-Hersteller. Neben einer Ausstellung mit einer Fläche von 1000 m², gibt es auch in diesem Jahr ein hoch­karätiges Rahmenprogramm mit spannenden Workshops und informativen Vorträgen.

Während der zweitägigen Veranstaltung zeigen wir einige ausgewählte Highlights aus seinem Vertriebsprogramm für Studiotechnik. Mit dabei eine Produkt­auswahl der Marken Audient, Drawmer, Great River Electronics und Universal Audio. Alle Geräte sind komplett verkabelt und können vor Ort ausgiebig getestet werden.

Außerdem ist das Demostudio der Hi-End Gear in diesem Jahr mit einer Surround-Abhöre bestehend aus SCM50ASL Pro und SCM150ASL Pro des britischen Herstellers ATC ausgestattet, welcher bereits seit 1974 Lautsprechersysteme fertigt, die durch eine exzellente Klangwiedergabe über­zeugen. In dem Studio wird während der Veranstaltung unter anderem die Produzentenlegende George Massenburg einen Mixing-Workshop abhalten.