Wegweisende IsoSphere™ Funktion, neue Mikrofonmodelle und neues Design für das Sphere Plug-in

Townsend Labs gibt die Verfügbarkeit des jüngsten Software-Updates für Sphere bekannt. Mit Version 1.5 erweitert der US-amerikanische Hersteller die Software-Komponente seines preisgekrönten Sphere L22 Mikrofon-Modelling-Systems um wegweisende neue Funktionen für Sprecher und Musikproduzenten, die auch unter herausfordernden Bedingungen exzellente Aufnahmen erstellen möchten. Neben vier neuen Emulationen legendärer Mikrofon-Klassiker stellt Townsend Labs mit dem Update zudem IsoSphere™ vor. Dank der patentierten neuen Technologie lassen sich unerwünschte klangliche Nebeneffekte bei der Aufnahme in unzureichenden akustischen Räumen mindern, um auch in Heimstudios klanglich überzeugende Mikrofonaufnahmen anzufertigen. Das kostenlose Sphere-Update auf Version 1.5 steht für sämtliche nativen Plug-In-Formate sowie für Universal Audio UAD-2/Apollo und Avid AAX zur Verfügung.

IsoSphere™
Künstler und Toningenieure arbeiten in der heutigen Zeit vermehrt von zu Hause aus. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Musikern und Produzenten erfolgt zusehends auf Distanz. Dies führt dazu, dass Aufnahmen häufiger als früher in akustisch unzureichenden Räumen erfolgen. Mit IsoSphere™ (US-Patent 10701481) trägt Townsend Labs diesen neuen Herausforderungen Rechnung. Auf Grundlage einer einfach zu bedienenden und zugleich effektiven Technologie wird die Wechselwirkung von Mikrofon und Raum neu definiert.

Mikrofon-Reflexionsfilter und mobile Gesangskabinen sind ein Segen für Homestudio-Anwender. Gleichzeitig verursachen diese aufgrund ihrer Konstruktion selbst unerwünschte Klangfärbungen und akustische Nebeneffekte. In den Bässen und Tiefmitten ist ihre Fähigkeit zur Reduktion von Reflexionen darüber hinaus baubedingt begrenzt. IsoSphereTM optimiert das Zusammenspiel des Sphere L22 mit weitverbreiteten Reflexionsfiltern wie sE Reflexion Filter, Aston Halo, Kaotica Eyeball und Gesangskabinen. IsoSphereTM verbessert das Off-Axis-Verhalten auf Basis einer größtmöglichen Unterdrückung einfallender Schallanteile und modifiziert den Frequenzgang, um unerwünschte Verfärbungen auszugleichen und Aufnahmen noch besser klingen zu lassen.

„Dass IsoSphere in derart kurzer Zeit von einer Idee zum Patent und schließlich zu einem fertigen Produkt wurde, finde ich absolut faszinierend“, erläutert Chris Townsend, CEO und CTO von Townsend Labs. „Durch den Patentschutz ist zudem sichergestellt, dass die IsoSphere-Funktion in den kommenden Jahren exklusiv für Sphere zur Verfügung steht. In einer Zeit, in der mehr Menschen als jemals zuvor in Heimstudios arbeiten, wird diese innovative Technologie kreativen Künstlern und Produzenten dabei helfen, maximale Audioqualität herauszuholen.“

Vier neue Mikrofon-Modelle
Bereits vor dem neuen Update konnten Sphere-Besitzer auf eine umfangreiche Auswahl von Mikrofon-Modellen zurückgreifen, die mit ihrem jeweils unverkennbaren Sound unzählige Hits geprägt haben. Sphere 1.5 erweitert die bisherige Anzahl von 34 um vier weitere Modelle, die speziell auf die Anforderungen von Studios für Sprecheraufnahmen abzielen:

LD-87 Modern: Basierend auf einem aktuellen 87 im Werkszustand. Seit 35 Jahren ein De-Facto-Standard im Rundfunk- und TV-Bereich sowie für Sprecheraufnahmen. Im Vergleich zum LD-87 Vintage-Modell klingt das LD-87 Modern heller und moderner.

LD-37A: Als Vorlage dient ein japanischer Röhrenmikrofon-Klassiker aus den 1950er Jahren, der unter anderem bei Frank Sinatra, Nat King Cole und Jimi Hendrix zum Einsatz kam. Im Vergleich zu anderen Kondensator-Mikrofonen überzeugt das LD-37A durch einen wärmeren, weicheren Klang und eignet sich ideal dafür, Zischlaute und spitze Höhen zu bändigen, ohne an Luftigkeit einzubüßen. Erste Wahl für Schlagzeug-Overheads und Toms – aber auch für E-Gitarren und Gesang.

LD-37P: Die weniger bekannte FET-Version des 37A. Etwas heller als die Röhren-Version und eine ausgezeichnete Wahl für dumpf klingendes Ausgangsmaterial.

DN-20: Der Standard unter den dynamischen Großmembran-Mikrofonen im Rundfunk und in Voice-Over-Studios sowie eine Geheimwaffe an der Kickdrum. Mit seiner ansprechenden Präsenzanhebung inklusive steilem Abfall in den Höhen werden Zischlaute zuverlässig minimiert. Erste Wahl für Sprachanwendungen.

Neuer Look & Artist Presets
Neben IsoSphere und den neuen Mikrofon-Modellen führt Sphere 1.5 zudem eine überarbeitete Software-Oberfläche ein. Das neue Design legt den Fokus noch stärker auf die zentralen Funktionen – darunter die Auswahl der Mikrofon-Modelle – und integriert die neue IsoSphere-Funktion auf natürliche und intuitive Weise.

„Vier Jahre nach der Markteinführung der Sphere L22 haben wir uns die Bedieneroberfläche des Sphere-Plug-Ins noch mal im Detail angesehen“, so Chris Townsend. „Auf Grundlage zahlreicher Anregungen unserer wachsenden Sphere-Community haben wir den Look aufgefrischt und die Nutzererfahrung optimiert, um auch in Zukunft eine wegweisende Rolle hinsichtlich Technologie und Design zu übernehmen.“

Erik Papp, Präsident und Mitgründer von Townsend Labs, ergänzt: „Mit dem neuen, einheitlichen Layout haben wir das Sphere-Plug-In noch zugänglicher für neue Sphere-Anwender gemacht. Gleichzeitig bleiben die wichtigsten Bedienelemente und Funktionen, an die sich erfahrene Anwender bereits gewöhnt haben, genau dort, wo sie sein sollen.“

Zu guter Letzt erweitert das Sphere 1.5 Update die Software-Bibliothek um neue, kostenlose Presets weltberühmter Künstler, Produzenten und Toningenieure, darunter Chris Baseford, Joe Chiccarelli, Billy Bush und Cassidy Turbin. Auch Sprecher können sich auf eigens für ihre Anforderungen erstellte Presets freuen.

Das neue Software-Update 1.5 für das Townsend Labs Sphere DSP-Plug-in ist ab sofort kostenlos für sämtliche unterstützte Formate (AAX DSP, AAX Native, Audio Units, VST2, VST3, UAD2) verfügbar.

Die native Version von Sphere zum kostenlosen Download erhalten Sie hier.

Alle Interessenten, die Sphere ausprobieren möchten, können sich das Plug-In zusammen mit verschiedenen Mikrofon-Spuren kostenlos als Demo herunterladen. Vor dem Download ist eine Registrierung unter www.townsendlabs.com/login/ erforderlich.