ATC Rich Costey

Der ehemalige Rick Rubin-Schüler hat sein perfektes Abhörsystem gefunden.

Foo Fighters, Muse, My Chemical Romance, Rage Against the Machine, Santigold oder The Mars Volta – das Portfolio des Grammy-Award-prämierten Rich Costey liest sich wie das Who is Who des internationalen Rock- und Alternative-Olymps. Costey begann seine Karriere in Diensten des legendären Minimal-Komponisten Philip Glass in den Looking Glass Studios, bevor er von Rick Rubin entdeckt wurde und zum ersten Mal Bekanntschaft mit den Studiomonitoren von ATC machte. Bis heute vertraut Rich Costey auf die SCM45APro 3-Wege-Aktivmonitore, um seinen Mischungen die Wucht und Tiefe zu verleihen, für die der Mixing Engineer unter anderem 2008 mit dem Grammy Award für das beste Rock-Album ausgezeichnet wurde.

Durch die Arbeit Costeys an Fiona Apples Platin-Album „When the Pawn…“ im Jahr 1999 wurde Rick Rubin auf Rich Costey aufmerksam, der den noch jungen Mixing Engineer für das Debütalbum von Audioslave in sein Team holte. „Rick kam nie im Studio vorbei. Stattdessen ging ich zu ihm nach Hause, wo er sich meine Mischungen auf seiner Hi-Fi-Anlage anhörte“, beschreibt Rich Costey die Zusammenarbeit mit dem weltberühmten Produzenten. „Er hörte immer auf extremen Lautstärken und meine Mischungen klangen meist komplett anders als im Studio, was mich ziemlich frustrierte. Ich suchte nach Monitoren, mit denen ich die Wirkung auf Ricks Hi-Fi-System besser vorhersagen konnte und fand schließlich die passiven SCM20PSL Nahfeldmonitore von ATC. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich bei normalen Pegeln mischen und trotzdem auf sämtliche Details achten, die auf Ricks Anlage zu hören waren.“ Später wechselte Rich Costey auf die aktiven ATC SCM20ASL Pro, auf denen diverse Meisterwerke des Rock und Alternative entstanden, darunter „Absolution“ von Muse, „You Could Have It So Much Better“ von Franz Ferdinand und „Pretender“ von den Foo Fighters.

„Jeder Engineer hört anders und bevorzugt andere Abhörmöglichkeiten“, so Costey. „Die Wahl des individuellen Studiomonitors ist daher eine höchst individuelle Angelegenheit. Für mich darf ein Monitor nichts beschönigen und muss jeden Fehler im Ausgangsmaterial gnadenlos aufdecken. Zudem muss ich mich darauf verlassen können, dass Mischungen auch auf anderen Systemen, wie Hi-Fi-Lautsprecher und Autoradios, funktionieren. Die Monitore von ATC machen keinen ‚Spaß’, aber das ist auch nicht das, wonach ich suche. Ich brauche ein System, mit dem ich verlässlich und erfolgreich arbeiten kann, ohne zu einem späteren Zeitpunkt zurückgehen zu müssen, um Fehler auszumerzen.“

Nach seiner Rückkehr nach New York City sah sich Rich Costey daher einem Problem gegenüber: „Keines der Studios hatte angemessene Main-Monitore, auf denen ich so arbeiten konnte, wie ich es gewohnt war.“ Nach einigen Jahren, in denen der mittlerweile erfahrene Produzent und Engineer zahlreiche Modelle verschiedener Hersteller ausprobierte, erfuhr Costey, dass ATC seine Produktlinie in der Zwischenzeit um Mid-Field-Monitore erweitert hatte. „Mit den SCM45APro hatte ich endlich den perfekten Monitor gefunden“, so Rich Costey. „Die Frequenzweichen arbeiten extrem geschmeidig und meine Mischungen klingen endlich wieder ausgewogen genug, um auf nahezu jedem Abhörsystem zu funktionieren.“ Zudem lassen sich die SCM45ASL Pro auch auf extremen Lautstärken komfortabel einsetzen. „Wenn ich als Produzent agiere, möchte ich meine Kunden inspirieren und beeindrucken. Mit den SCM45ASL Pro kann ich den Pegel hochdrehen, ohne den Klangcharakter einer Produktion zu beeinflussen.“