Manley Bob Margouleff

Grammy-Produzent Bob Margouleff (Stevie Wonder) über seine Arbeit mit dem Manley FORCE und dem Reference Cardioid Microphone.

Die künstlerischen Referenzen des Grammy-Award-prämierten Engineers, Musik- und Filmproduzenten sowie Synthesizer-Pioneers Bob Margouleff sind nahezu endlos – von der langjährigen Zusammenarbeit mit Stevie Wonder über Projekte mit Billy Preston, Wilson Pickett, Branford Marsalis und David Sanborn bis zur Produktion des New-Wave-Klassikers „Freedom of Choice“ von Devo. Trotz der unzähligen Erfolge und Auszeichnungen steht das Rad bei Bob niemals still: In seinem eigenen Post-Production-Studio „Mi Casa Multimedia“ in Hollywood arbeitet der US-Amerikaner unermüdlich an neuen Musikprojekten und leistet ganz nebenbei noch Pionierarbeit in der Entwicklung neuer, immersiver Surround-Technologien für Kopfhörer.

Als Produzent und Engineer ist Bob Margouleff bekannt für seine relativ trockenen, direkten Aufnahmen, bei denen insbesondere die Vocals einen überaus prominenten Platz im Mix einnehmen. Dementsprechend hoch sind die Ansprüche an die verwendeten Mikrofonvorverstärker und Outboard-Prozessoren. Obwohl Bob die Vorteile von Software-Plug-ins durchaus zu schätzen weiß, gilt für den erfahrenen Studio-Profi die Devise: „Gegen die echte Hardware haben Emulationen keine Chance.“

Zwei dieser unersetzbaren Hardware-Schätze im Bob Margouleffs Sammlung sind der Manley FORCE 4-Kanal-Mikrofonvorverstärker sowie das Manley Reference Cardioid Röhrenmikrofon. „Bei Manley-Produkten gilt immer: Sie sind ehrlich. Die Geräte machen exakt das, was man von ihnen erwartet. Genau deshalb liebe ich zum Beispiel den FORCE“, erklärt Margouleff. „Er ist einfach, er ist analog, er ist direkt, und er klingt fantastisch. Die vier Vorverstärker arbeiten sehr exakt und sorgen für kristallklare Ergebnisse. Und nicht zuletzt schätze ich die Tatsache, dass ich mit echten Reglern arbeiten kann und nicht nur eine Abbildung als Hardware-Kopie auf einem Bildschirm sehe.“

Für Bob Margouleff ist diese Ehrlichkeit das Resultat der zentralen Philosophie von Manley Labs. „Alles, was EveAnna Manley in die Hand nimmt, ist von höchster Integrität und Qualität. Das beginnt bei den Röhren und dem Schaltungsdesign, reicht über das Verhältnis von harmonischer zu unharmonischer Verzerrung bis hin zur robusten Konstruktion.

„Auf den FORCE kann man sich immer verlassen. Es ist ein unglaublich musikalischer, dynamischer und detaillierter Mikrofonvorverstärker mit fantastischen Höhen und einer exzellenten Transienten-Wiedergabe. All dies sind für mich die wesentlichen Faktoren bei einem Vorverstärker. Selbst wenn Manley die nächste Version komplett neu entwerfen und auf ein schlankeres, runderes Design mit lustigen Farben setzen würde: Der FORCE ist ein grundsolides, ehrliches Stück Audio-Equipment und genau das, was ich will.“

Auch beim Manley Reference Cardioid Großmembran-Mikrofon gerät Bob Margouleff ins Schwärmen: „Ich liebe dieses Mikrofon. Es kommt bei mir in nahezu jeder Produktion zum Einsatz. In erster Linie für Vocals, aber auch für Klavier. Der Klang ist mit keinem anderen Mikrofon vergleichbar. Für mich ist es mehr als ein Mikrofon – es ist ein musikalisches Werkzeug auf Basis einer klassischen, historischen Schaltung, mit dem ich unter anderem den Nahbesprechungseffekt unglaublich fein steuern kann. All das resultiert in einem wunderschönen, plastischen und klaren Klangbild, das für mein Empfinden keine Wünsche offenlässt.“

In seinem Studio mischt Bob Margouleff mittlerweile auch über die HEAR 360 Kopfhörer-Surround-Technologie. „Ich kombiniere das beste beider Welten“, erläutert Margouleff. „Auf der einen Seite die Mikrofone und Mikrofonvorverstärker von Manley mit ihrem klassischen Klang bei der Aufnahme, auf der anderen Seite die virtuelle Realität mit zwölf Audio-Kanälen im Mix. Das ist vergleichbar mit der Kombination aus akustischen und elektronischen Instrumenten bei Stevie Wonder. Da weiß man nie, wo das eine aufhört und das andere beginnt. Im Grunde spielt es auch keine Rolle. Hauptsache, man hat die richtigen Werkzeuge dafür – zum Beispiel von Manley Labs…“