K-array KTG-Theater

KP102 Python-Linienstrahler als festinstalliertes Haussystem für das King’s Theatre in Glasgow und das Hippodrome in Bristol.

Seit jeher bieten das King’s Theatre in Glasgow, Schottland sowie das Hippodrome in Bristol, England ihren ausführenden Theater- und Musicalproduzenten eine exzellente Licht- und Tontechnik. Beide Spielstätten sind Teil der Ambassador Theatre Group (ATG), die mit ihren insgesamt 45 Theatern in Großbritannien, den USA sowie in Australien zu den größten Theater- und Musicalbetreibern weltweit zählt. Im Zuge einer Überarbeitung der Beschallung verfügen sowohl das King’s Theatre als auch das Hippodrome nun über eine gleichermaßen leistungsfähige wie optisch diskrete Lösung des italienischen Pro-Audio-Herstellers K-array.

Das Spielstätten-Portfolio der ATG umfasst zahlreiche regionale Theater in Großbritannien, die überwiegend in historischen Gebäuden beheimatet sind. Aus diesem Grund spielt die diskrete, optisch-ästhetische Integrierbarkeit eines festen Haussystems eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Komponenten, wie Stuart Graham, Technischer Leiter für sämtliche Theater bei der ATG bestätigt: „Tourende Shows kommen häufig nur für einen Tag in ein bestimmtes Theater. Dementsprechend bleibt seitens der Tourtechniker kaum Zeit, eventuell notwendige Delay-Lautsprecher in den Häusern zu installieren. Auf diese Weise besteht die Gefahr, nicht das gesamte Publikum zu erreichen, was zu großen Unterschieden hinsichtlich der Klangqualität in unseren Theatern führen kann.“

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Wie bei guten Gastgebern üblich, wollten Graham und die ATG die tourenden Produktionen mit diesem Problem nicht im Regen stehen lassen. „Was wir brauchten, war ein eigenes System, das für sämtliche Bereiche funktioniert. Dabei mussten wir weitere Aspekte in unsere Entscheidung mit einbeziehen. Was passiert beispielsweise, wenn wir Werbeeinspielungen vor der Show oder in der Pause integrieren wollen? Ohne ein Haussystem wären wir stets auf die schwankende Qualität der mobilen Systeme angewiesen. Was wir brauchten, war also Unabhängigkeit.“

Mit diesen Überlegungen wandte sich Stuart Graham an Stage Electrics, mit denen Graham bereits im Rahmen diverser anderer Projekte zusammengearbeitet hatte. „Ich bin kein Engineer, aber ich habe viel Erfahrung im Audiobereich gesammelt und weiß, was mir gefällt und was nicht. Zudem weiß ich, wie schwer es ist, ein System zu finden, dass sämtliche Kriterien erfüllt“, so Graham. Am Firmensitz von Stage Electrics in Bristol hörte Graham dann zum ersten Mal das K-array KP102-System. „Ich war von Anfang total begeistert, insbesondere von der Klarheit auf größere Distanz sowie vom druckvollen Klang, der aus diesen kleinen Lautsprechern kommt.“

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Für Stuart Graham verfüllt das K-array-System sämtliche individuellen Anforderungen, welche die beiden Theater mit sich bringen: „Beide Spielstätten sind in historischen Gebäuden mit niedrigen Vorbühnen und vergleichsweise schlechten Rigging-Bedingungen. Da wir die K-array KP102 Linienstrahler an den Wänden installieren können, haben wir ausreichend Reserven bezüglich freier Riggingpunkte für Tourproduktionen, die ihre eigene PA mitbringen.“

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Darüber hinaus ermöglicht das K-array-System freie Sicht für jeden Theaterzuschauer. „In vielen alten Theater mit großen, überhängenden Balkonen hängt immer mehr Technik. Insbesondere die großen Lautsprechergehäuse unter den Balkonen schränken die Sicht teilweise enorm ein. Dank der KP102 spielt dies bei uns keine Rolle. Wir haben ein kompaktes, leistungsstarkes und wunderbar ausbalanciertes System, das niemandem die Sicht versperrt – und das zu einem absolut angemessenen Preis.“