Earthworks - Chris Rabold

Ob im Mix oder für das Systemtuning – Der FOH-Engineer vertraut auf seine Earthworks-Mikrofone.

Chris Rabold ist ein vielbeschäftigter Mann und war bereits mit Widespread Panic, Lady Gaga, Beyoncé, Kenny Chesney und The Fray auf Tour. So unterschiedlich die Künstler, so unterschiedlich sind dabei auch die Anforderungen in den technischen Ridern, mit denen Chris im Laufe der Jahre konfrontiert wurde. Eine Konstante findet sich dank Chris jedoch auf jeder Tour, in jeder Venue und bei jedem Künstler: das M30 Kugel-Messmikrofon von Earthworks.

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„Ich besitze nur ein einziges Stück Equipment, dass ich überall mit hinnehme: das M30. Seit ich damit arbeite, hatte ich keinen einzigen Ausfall“, so Rabold. „Es gibt gute Gründe, warum das M30 als Industriestandard gilt: Es ist robust, absolut akkurat und die Messungen führen stets zu sehr guten klanglichen Resultaten – genau das ist das Entscheidende. Zudem hatte ich das M30 bereits unter sämtlichen Bedingungen im Einsatz – Regen, Hitze, Kälte, usw. – und es hat mich noch nie enttäuscht.“

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Chris Rabolds Messungen basieren immer auf mehreren Mikrofonen, so dass ein Arbeiten mit mehreren Modellen von unterschiedlichen Herstellern unerlässlich ist. Als Referenz dient dabei immer das Earthworks M30. „Jedes M30 hat den exakt gleichen Frequenzgang, es gibt keine Abweichungen bei der Herstellung. Wenn ich zusätzlich mit anderen Mikrofonen arbeite, setze ich diese immer in Bezug zum M30.“

Obwohl Earthworks das M30 in erster Linie als Messmikrofon für die Einrichtung von PA-Systemen entwickelt, sieht Chris Rabold keinen Grund, diese nicht auch für andere Einsatzzwecke zu verwenden: „Ich stelle die M30 häufig am FOH-Platz auf, um die komplette Raumatmosphäre im Saal abzubilden.“

Im Laufe der Jahre kam Rabold jedoch auch mit weiteren Earthworks-Mikrofonen in Kontakt: „Als ich als FOH-Engineer mit der Band The Fray unterwegs war, hatte ich die Möglichkeit, die DP30/C Tom-Mikrofone mit Schwanenhals auszuprobieren. Ich lege sehr viel Wert auf meinen Tom-Sound und suche immer nach Wegen, diesen zu verbessern. Manchmal sind die einzelnen Trommeln so eng aufgebaut, dass ich mit einem vergleichsweise großen dynamischen Mikrofon nicht richtig rankomme. Der Schwanenhals des DP30/C ist da genau das richtige Werkzeug. Zudem ist er äußerst stabil und bleibt perfekt in seiner Position. Weiterhin gefällt mir, dass der XLR-Anschluss direkt in das Mikrofon integriert wurde und nicht – wie bei vielen anderen Kleinmembran-Tom-Mikrofonen – über einen externen Transformator o.ä. verbunden werden muss.“

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Nach seinen ersten Versuchen mit dem DP30/C an den Toms für The Fray zeigt sich Chris Rabold mehr als beeindruckt. „Die DP30/C klingen einfach fantastisch und absolut natürlich. Die Toms wirkten überhaupt nicht mikrofoniert. Und so wenig EQ musste ich nachträglich noch nie einsetzen.“ Es verwundert nicht, dass Chris die DP30/C auch auf der darauffolgenden Tour mit Lady Gaga im Einsatz hatte. „Mein FOH-Vorgänger hatte bis dato immer Großmembraner an den Toms. Ich habe sie dann schnell gegen die DP30/C ausgetauscht und alle waren beeindruckt. Im Gegensatz zu vielen Kleinmembranern verfügen die DP30/C über eine ausgeprägte Wiedergabe der tiefen Frequenzen und liefern einen wahrhaft „großen“ Tom-Sound.“

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Nach all den Jahren in denen Chris Rabold ausschließlich mit dem Earthworks M30 Messmikrofon gearbeitet hatte, zeigt sich dieser nun hoch erfreut, auch das DP30/C für sich entdeckt zu haben: „Bis dahin stand Earthworks für mich fast ausschließlich für das akribische Einfangen von Daten zur Systemverbesserung. Mit dem DP30/C habe ich ein vergleichbar akkurates Mikrofon, das mir zudem jede Menge kreativen Spielraum ermöglicht.“