Manley Labs Ed Stasium

Recording-Engineer liebt den vollen, natürlichen Röhrensound des Manley FORCE und Dual Mono.

In den zurückliegenden vier Jahrzehnten hat Ed Stasium mit zahllosen Künstlern von Weltformat zusammengearbeitet (The Ramones, Talking Heads, Mick Jagger, Jeff Healey, Motörhead u.v.m.) und weiß daher so ziemlich alles über Sound. Heute arbeitet der frühere leitende Engineer der legendären New Yorker Power Station Studios in seinem Haus in Südkalifornien bewusst nach dem Motto „klein, aber fein“. Als Produktionszentrale dient Ed seine DAW, analog umrahmt von den zwei- und vierkanaligen Manley Röhren-Mikrofonvorverstärkern Dual Mono und FORCE.

 

Manley_FORCE_front

„Ab einem gewissen Punkt arbeiten wir heute fast vollständig in der digitalen Box. Daher ist es umso wichtiger, dass wir diese mit den bestmöglichen analogen Signalen füttern“, betont Ed Stasium. „Mit dem Manley Dual Mono und dem FORCE bekomme ich das Maximum an Röhrensound für die weitere digitale Verarbeitung der Signale. Ich nehme bei mir zuhause zum Beispiel eine Menge Drums auf und ich bin sehr dankbar für die Manley Röhrenvorverstärker. Ohne sie würde ich nur ungern direkt in die DAW gehen. Mit dem FORCE und dem Dual Mono klingen die Drum-Spuren einfach fantastisch.“

Um die Signale bereits vor den Digitalwandlung optimal zu formen, vertraut Stasium auf den natürlichen Raumklang bei der Aufnahme. Dabei hilft ihm unter anderem die knapp 6 Meter hohe Eingangshalle seines Hauses. Neben hochwertigen Mikrofonen sowie den Manley Vorverstärkern braucht es im Anschluss kein weiteres Processing der Signale. „Der Dual Mono und der FORCE arbeiten extrem sauber. Darüber hinaus verfügen sie über jede Menge Gain, so dass ich damit beispielsweise auch mein 1937er RCA PB-90 Bändchenmikrofon problemlos betreiben kann“, zeigt sich Stasium beeindruckt. „Ich habe viele Vorverstärker ausprobiert und die meisten bieten nicht genug Gain, um die alten Bändchen zum Leben zu erwecken. Mit den Manley Vorverstärkern öffnet sich der Klang der Mikrofone und es klingt einfach unglaublich gut. So muss ich auch keinen EQ oder weitere Klangprozessoren nachträglich einsetzen.“

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Als erfahrener Recording-Engineer versucht Ed Stasium, auch jungen Homerecording-Enthusiasten nützliche Tipps zu geben. „Ich erhalte eine Menge Projekte zum Mischen, die zuhause aufgenommen wurden. Häufig klingen diese Sachen leider ziemlich schlecht. Das muss aber nicht sein“, weiß Stasium. „Ein einziger Manley-Vorverstärker macht bereits einen enormen Unterschied. Man nehme zum Beispiel den FORCE. Damit bekommt man vier Röhrenvorstufen auf einmal. Alles was man dann noch benötigt, um tolle Drums aufzunehmen, sind vier gute Mikrofone: eines an der Bassdrum, eines an der Snare und zwei als Overheads – fertig.“