Vovox PA-Kabelvergleich

Der Schweizer Hersteller lud zum aufwendigen Lautsprecherkabel-Workshop nach Luzern.

Mit sonorus drive XL präsentierte der Schweizer Kabelhersteller VOVOX erst vor kurzem seine neue Lautsprecherkabelserie für fest installierte Beschallungssysteme. Und ganz nebenbei konfrontiert der renommierte High-end-Anbieter die Veranstaltungsbranche damit auch mit einem neuen Anspruch: Bei VOVOX ist man davon überzeugt, dass Kabel für die Tonqualität relevant sind und eine hörbare Optimierung der Wiedergabe ermöglichen. Um diese Klangunterschiede in einem aufwendigen A/B-Vergleich erfahrbar zu machen, lud der Hersteller Ende März zu einem Workshop in die Konzerthalle Südpol in Luzern.

In Zusammenarbeit mit 2M Audio, dem Schweizer Vertrieb von d&b audiotechnik, wurden zwei identische Line-Array-Systeme aufgebaut – eines davon verkabelt mit den VOVOX sonorus drive XL. Über einen Monitor-Controller wurde zwischen den Systemen umgeschaltet. Das Ergebnis dieses außergewöhnlichen Vergleichstests fiel für alle Beteiligten eindeutig aus: Die Klangunterschiede aufgrund der unterschiedlichen Verkabelung waren unbestreitbar zu hören.

Twin_Rigg

In einer Kurzpräsentation erläuterte Jürg Vogt, Gründer und Entwickler von VOVOX, zudem die werkstofftechnischen Grundlagen und das Konzept der sonorus drive XL-Kabel. Einen weiteren, höchst interessanten Programmpunkt bildete darüber hinaus die Vorführung des d&b ArrayProcessing durch Stefan Meier von 2M Audio. Mittels ausgeklügelter Filteralgorithmen sorgt dieses für eine möglichst gleichmäßige Beschallung großer räumlicher Bereiche, wodurch ein nahezu identisches Klangbild für sämtliche Zuhörer erzielt werden kann.

Presentation

Im Anschluss an den A/B-Vergleich saßen die Teilnehmer des VOVOX-Workshops noch zum gemütlichen Gedankenaustausch beisammen. Die Diskussion drehte sich dabei weniger um die Hörbarkeit der Unterschiede durch die VOVOX-Lautsprecherkabel, sondern vielmehr um die Frage: Wie geht man innerhalb der Branche mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen um? Eine Frage, die wohl über den erfolgreichen Workshop hinaus für Gesprächsstoff sorgen wird.