Manley_Rafa_Sardina

Mehrfacher Grammy-Gewinner setzt im Studio auf den Massive Passive und Variable Mu.

Mit 12 Grammy Awards und mehr als 40 Nominierungen für die American und Latin Grammys gehört der in Los Angeles lebende Produzent und Engineer Rafa Sardina zu den ganz Großen seines Fachs. Die Liste seiner Credits reicht von Stevie Wonder und Michael Jackson über Placido Domingo und Celine Dion bis zu Lady Gaga und D’Angelo. Zählt man dann noch seine älteren Credits als Engineer im Ocean Way und in den Record One Studios hinzu, ist die Referenzliste geradezu atemberaubend. Auch wenn seine Rock-, Pop- und R&B-Produktionen die bekanntesten sind, so verfügt Rafa Sardina über enorme Erfahrungen in nahezu allen Musikgenres sowie in den Bereichen TV und Kinofilm.

Wer auf diesem Level erfolgreich sein möchte, braucht exzellente Ohren, höchste Standards sowie kompromissloses Audio-Equipment. Aus diesem Grund vertraut Rafa Sardina seit langem auf die Signalprozessoren von Manley Labs. „Viele Geräte haben einen ganz eigenen Sound, manchmal leider auch in negativer Hinsicht. Deshalb kann man sie nicht überall bedenkenlos einsetzen. Bei Manley ist das anders: Jedes einzelne Gerät klingt fantastisch – ganz gleich, für welche Quellen man es verwendet.“ Auch in puncto Verlässlichkeit ist Rafa von Manley zu 100 % überzeugt: „Manley-Geräte sind wirklich extrem gut gebaut – ich hatte ich noch nie irgendwelche Probleme damit.“

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Als Fan klassischer Equalizer zählt der Manley Massive Passive Stereo 4-Band-EQ zu Sardinas modernen Lieblingen. „Der Massive Passive ist wie ein Pultec auf Steroiden. Ich verwende ihn sowohl für Aufnahmen als auch im Mixdown – und das in jedem musikalischen Genre. Der Massive Passive ist einfach extrem vielseitig und ermöglicht es mir, wie ein Chirurg zu arbeiten. Ich habe mehrere Geräte und verwende ihn insbesondere, wenn ich in spezifische Frequenzen ‚eintauchen‘ muss, um quasi aus dem Nichts einen tollen Sound zu machen. Bei Klassikaufnahmen habe ich zudem grundsätzlich einen Massive Passive auf dem Stereobus.“

Auch unter Rafa Sardinas Kollegen zählt der Massive Passive zu den absoluten Favoriten. „Ich kenne viele Engineers, die den Massive Passive für den finalen Mixdown und das Scoring verwenden. Wenn es um 5.1-Mixe geht, kommen dann gleich drei Geräte zum Einsatz, um den gleichen Sound auf allen Kanälen zu haben.

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Neben dem Massive Passive kommt bei Rafa Sardina auch der Variable Mu Stereo-Röhren-Limiter/Kompressor sehr häufig zum Einsatz. „Ich liebe den Variable Mu für die Bass-Aufnahme oder bei Background-Vocals. Darüber hinaus kommt er auch für den Mixdown zum Einsatz. Wenn die Background-Vocals etwas zu aggressiv sind, kann ich diese mit dem Variable Mu enorm nach vorne bringen und gleichzeitig die Aggressivität abmildern. Danach sitzen sie immer perfekt im Mix.“