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Kobra-Linienstrahler sorgen für perfekte Sprachverständlichkeit und ein dezentes Erscheinungsbild.

Die St. Patrick’s Cathedral inmitten von Manhattan gehört seit über 130 Jahren zu den berühmtesten Wahrzeichen von New York City. Als Gotteshaus sowie als architektonische Inspirationsquelle zählt sie mit 5,5 Millionen Besuchern jährlich zu den am häufigsten besuchten Kirchen der USA. In den zurückliegenden Jahren wurde die St. Patrick’s Cathedral umfassend renoviert und restauriert. Neben der Orgelempore, den Kirchenbänken, dem bunten Kirchenfensterglas sowie dem äußeren Mauerwerk wurde auch das alte Beschallungssystem in den Ruhestand geschickt und gegen ein komplett neues System des italienischen Pro-Audio-Herstellers K-array ausgetauscht.

Die zentralen Anforderungen sahen nicht nur ein optisch möglichst unauffälliges Beschallungssystem vor. Aufgrund des langen und starken Nachhalls spielte zudem die Sprachverständlichkeit eine entscheidende Rolle. Ben Bausher, Seniorberater beim zuständigen Planungsbüro JaffeHolden und verantwortlich für die Systemplanung in der St. Patrick’s Cathedral, musste dennoch nicht lange überlegen und entschied sich für ein K-array-System auf Basis der Kobra-Linienstrahler. Insgesamt installierte JaffeHolden in der gesamten Kathedrale 54 KK102 in weißer Ausführung. Angetrieben werden die jeweils 100 cm langen KK102 von 31 K-array KA10PC Class-D-Verstärkern. Neben der Verstärkung von Sprachsignalen kommt das neue Beschallungssystem auch gelegentlich für die Übertragung musikalischer Begleitungen zum Einsatz.

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„Die Entscheidung für K-array und das Kobra-System fiel aus mehreren Gründen. Neben der dezenten Optik, der geringen Abmessungen und der komfortablen Montage spielte vor allem die Steuerbarkeit der vertikalen Abstrahlung eine entscheidende Rolle“, erklärt Ben Bausher von JaffeHolden. „Zudem passen sich die Kobras einfach perfekt an die Breite der geriffelten Säulen an und wirken als ob sie von Anfang an dort eingeplant waren.“

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Obwohl die Installation des neuen K-array-Beschallungssystems bemerkenswert reibungslos verlief, mussten sich die Teams von JaffeHolden und den Installateuren von Masque Sound an ungewöhnliche Uhrzeiten für die Einrichtung des Systems gewöhnen. Um den Publikumsverkehr in der St. Patrick’s Cathedral nicht zu stören, arbeiteten die beiden Teams immer nur in der Zeit von 22:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr morgens.