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Der Studio Engineer setzte den Mikrofonvorverstärker auf dem neuen Album „The Astonishing“ ein.

Als Studio Engineer ist Richard Chycki bekannt für seine Radio-freundlichen Produktionen, die stets über einen gehörigen Punch verfügen. Zu seinen bisherigen Referenzen zählen daher unter anderem Rush, Aerosmith, Mick Jagger sowie zahlreiche weitere internationale Topstars. 2015 zeichnete Richard Chycki für das Recording und Mixing des 13. Studioalbums „The Astonishing“ von Dream Theater verantwortlich, das am 29. Januar 2016 veröffentlicht wird. Für die Vocal-Sessions zu „The Astonishing“ setzte Richard Chycki auf sein neues Lieblingstool: den vierkanaligen Röhren-Mikrofonvorverstärker FORCE von Manley Labs.

„EveAnna Manley sagte mir, sie habe da einen neuen Röhren-Preamp mit 300 V Versorgungsspannung in der Entwicklung, der wirklich etwas Besonderes sein soll. Genau so etwas hatte ich gesucht“, berichtet Richard Chycki von seinem ersten Kontakt mit dem FORCE. „James LeBrie, der Sänger von Dream Theater, ist ein äußerst dynamischer Sänger, der sowohl extrem feinfühlig als auch außergewöhnlich kraftvoll singt. Ich habe gehört, dass er sogar Glasscheiben zu Bruch bringen kann… Das Problem ist, dass er mit dieser Stimmkraft 99 Prozent der Mikrofone und Preamps in die Verzerrung treibt. Nicht so beim Manley FORCE, der toll auf seiner Stimme klang. Dank des phänomenalen Headrooms des FORCE sowie des verwendeten Blueberry-Mikrofons haben wir wirklich fantastische Aufnahmen gemacht, die stets präsent und außerordentlich klar klingen. Auch die Mitglieder von Dream Theater waren begeistert. Ihrer Meinung nach sind das die besten Gesangsaufnahmen mit James LeBrie, die Sie je gehört haben. Die Band besteht komplett aus High-end-Audio-Freaks, daher gebe ich eine Menge auf deren Einschätzung.“

 

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Für Richard Chycki kann es kaum einen größeren Härtetest für den FORCE geben als eine Produktion mit Dream Theater. „Sämtliche Bandmitglieder spielen mit einer extremen Dynamik. Gäbe es ein schwaches Glied in der Aufnahmekette, würden wir es sofort erkennen. Sämtliche Signale, die ich über den FORCE habe laufen lassen, konnten ihn nicht aus der Ruhe bringen. Darüber hinaus ist er wirklich einfach zu bedienen. Ich gebe zu, dass mir die Sieben-Segment-LED-Anzeige am Anfang etwas ungewöhnlich vorkam. Aber ich habe drei Racks voll mit Outboard-Equipment und durch die LED-Meter habe ich stets alle Kanäle des FORCE im Blick.“

Der Manley FORCE Mikrofonvorverstärker vereint in einem eleganten Gehäuse vier Kanäle mit den Röhrenmikrofonvorverstärkern aus dem äußerst bekannten und preisgekrönten Manley CORE. Neben den von Hand gewickelten Manley Iron Übertragern übernimmt der FORCE auch die 12AX7 Röhrenausgangsstufe mit 300 V Versorgungsspannung.