Michael Wagener schwört auf den Manley Massive Passive

Der EQ ist Teil in jedem Mix des Musikproduzenten

Mit über 90 Millionen verkauften Alben hat sich der Trademark-Sound des Produzenten Michael Wagener einen festen Platz in der Geschichte von Hard Rock und Heavy Metal erobert. Die Creditliste des Musikproduzenten liest sich dementsprechend wie ein Who-is-Who des Metal der letzten 35 Jahre – von Ozzy Osborne und Mötley Crüe über Metallica, Skid Row, Poison bis hin zu Megadeth. Bei all der Vielfalt lässt sich ein Kernelement auf sämtlichen Produktionen festmachen: der Klang des Massive Passive EQ von Manley Labs.

Wagener vermeidet es, bereits bei der Aufnahme einzelner Instrumente zu EQen. „Ich nehme stets „flat“ auf. Equalizer kommen bei mir nur im finalen Mixdown auf der Summe zum Einsatz – und der Massive Passive nimmt hier einen enorm wichtigen Raum ein“, erklärt Michael Wagener.

Während die meisten Engineers den Massive Passive wohl für die Veredelung möglichst vieler einzelner Spuren einsetzen würden, schwört Wagener auf den Manley-EQ als Part seiner Master-Kette: „Ich setze den Massive Passive immer als finalen EQ auf jedem einzelnen Song ein. Ich liebe diesen Klang einfach.“

Wageners Begeisterung für Manley-Produkte sprang durch die Zusammenarbeit mit dessen Mastering-Ingenieur über: „Er verwendete den Massive Passive auf so ziemlich jedem Master. Somit war der EQ bereits ein wesentlicher Teil meiner Produktionen. Irgendwann dachte ich mir, dass der Massive Passive auch in meinem vorangehenden finalen Mixdown gut funktionieren dürfte. Das war vor rund 18 Jahren – seitdem verwende ich ihn permanent.“

„Durch den Massive Passive kann ich meinen ganz persönlichen „Hi-Fi-Sound“ umsetzen“, erklärt Wagener. „Der EQ sorgt dafür, dass der gesamte Mix noch einmal straffer wird und alle Elemente noch besser im Mix sitzen. Gleichzeitig erhält der Klang eine ganz besondere Offenheit sowie einen Glanz, den kein anderer meiner EQs erzeugen kann.“