Avid Profile als FoH- und Monitorlösung auf der aktuellen „Liebe ist meine Rebellion“-Tour

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Alex Becker

München, 28. April 2014 – Bei der gerade beendeten Tour des deutschen Top-Acts Frida Gold war auch Avid mit am Start. Die erfolgreiche Band aus Bochum mit Frontfrau Alina Süggeler war mit „Liebe ist meine Rebellion“ deutschlandweit unterwegs – die gleichnamige Single wurde im März mit Gold ausgezeichnet, das Album stieg nach seinem Erscheinen im Juli 2013 auf Platz 1 der Charts ein.

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Daniel Klingen

Für den guten Ton während der Tour setzten FoH Daniel Klingen und Monitor-Engineer Alex Becker, die beide seit rund zwei Jahren mit der Band zusammenarbeiten, auf das Livesound-System Profile von Avid mit VENUE-Software. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren dabei die guten Erfahrungen, die beide bereits in der Vergangenheit mit der Konsole gemacht hatten. „Ich benutze das System schon lange und bin überzeugt vom Sound und der Benutzerfreundlichkeit. Das zeigt sich auch immer wieder an den Reaktionen der Musiker“, erklärt Alex Becker, der seit 1995 am Mischpult steht und neben Monitorjobs auch viel Erfahrung mit Sounddesign und FoH mitbringt, die er unter anderem bei Juli, MIA und Rammstein unter Beweis stellen konnte.

Daniel Klingen, seit 1998 ebenfalls als FoH- und Monitor-Engineer unterwegs, unter anderem für Tomte und die TV Total-Band Heavytones, hat Profile bei einer Tour mit Juli kennen und schätzen gelernt. Damals teilte er sich den Job mit Olsen Involtini, einem der profiliertesten deutschen FoH-Engineers, der genau wie auch Alex Becker für Rammstein mischt: „Olsen wollte unbedingt ein Profile. Seitdem frage ich jetzt immer nach, ob es möglich ist, eins mitzunehmen – vorausgesetzt, die Produktion ist groß genug und fährt mit eigenen Pulten.“ Ursprünglich kommt Daniel Klingen wie viele andere aus der Welt der Analogkonsolen und findet, dass „die Live-Pulte von Avid dem Workflow einer analogen Konsole mit Abstand am nächsten kommen“.

Die größte Herausforderung beim Mischen für die Band war für ihn, den Elektropop mit danciger Anmutung der Band bei den Live-Auftritten in einen deutlich rockigeren Sound zu verwandeln. Grundlage dafür ist die Arrangierarbeit, die letztendlich bestimmt, mit welcher Konsole und welchen Plug-ins man schließlich auf Reise geht. Dieser Entscheidung ging auch eine ausführliche Probenphase beim Verleiher Black Box Music in Berlin voraus, von dem auch die Konsolen stammten und der während der Tour Support geleistet hat, wann immer es nötig war.

Leichte Bedienbarkeit
Einig sind sich die Daniel Klingen und Alex Becker darin, dass Profile einen reibungslosen Workflow ermöglicht: „Mir gefallen die ansprechende grafische Darstellung, die guten Copy- und Paste- sowie die übersichtlichen und schnellen Patch- und Routingfunktionen. Zudem habe ich unkomplizierten Zugriff auf alle Parameter“, fasst Alex Becker seine Erfahrungen mit der Konsole zusammen. „Nicht zu vergessen die vergleichsweise schon unverschämt einfache Einbindung und Verwaltung von Plug-ins – das unterscheidet Profile auch im wesentlichen von anderen Konsolen“, ergänzt Daniel Klingen. „Da ich auch noch viel im Studio im Bereich Producing/Engineering arbeite, ist es natürlich hochgradig komfortabel, mit den Plug-ins zu arbeiten, die man im Studio schon ganz in Ruhe ausprobieren konnte. Es erleichtert Entscheidungen über Sounds wesentlich, wenn man weiß, dass ein Plug-in im Studio bestens funktioniert hat und es dann live auf einmal anders klingt. Dann weiß man, dass man am Sound selber suchen muss und nicht am EQ oder am Plug-in.“

Zur Verwendung kommen bei ihm dabei fast ausschließlich Waves Plug-ins wie zum Beispiel die Urei 1176 Simulation (CLA-76) zum Parallelkomprimieren der Drums, der Renaissance Compressor für Bass DI und Ac Gitarre oder der C6 für Gesang. Zusätzlich ist für den Gesang mit einem Daking 96 Mic Pre EQ und einem Urei 1176 noch ein Hardware-Outboard mit im Einsatz. Alex Becker am Monitor bleibt dagegen vorwiegend den Plug-ins von Avid treu und nutzt Hallgeräte, EQs und Compressoren, darüber hinaus die Bombfactory BF76 UREI Emulation und „vermutlich in Zukunft den C6 Multiband Compressor“.

So gut wie keine Wünsche offen
Sowohl für Daniel Klingen als auch Alex Becker ist klar, dass sie auch weiterhin mit Profile arbeiten werden. Der Monitor-Engineer könnte sich zwar ein wenig mehr Flexibilität bezüglich der Output-Fader-Sektion vorstellen, also zum Beispiel Aux sends und VCAs auf einer Bank nebeneinander, oder auch zusätzliche Busse. Ansonsten ist er mit dem System rundum zufrieden, würde sich allerdings „freuen, wenn es sich selber auf- und abbauen könnte.“ Daniel Klingen tut sich da mit dem Formulieren von Wünschen schon schwerer: „Ich habe ich mich letztlich auch gefragt, was man besser machen könnte. Aber ich habe nichts gefunden … ehrlich!!! Die korrekte Antwort auf die Frage wäre zur jetzigen Zeit also ‚Kaffee kochen und Getränke kalt halten‘.“