Phantomgespeiste Version des SF-1, optimiert für den Einsatz bei Aufführungen im Bereich Klassik sowie für die Abnahme akustischer Instrumente

Royer Labs, führender Hersteller hochwertiger Bändchenmikrofone, stellte vor kurzem sein aktives Bändchenmikrofon SF-2 vor. Das SF-2 ist eine phantomgespeiste Version des SF-1 und wurde speziell für den Einsatz bei Aufführungen im Bereich Klassik sowie für die Abnahme akustischer Instrumente konzipiert. Hierbei verbindet es die legendären Akustikeigen­schaften der Produkte von Royer mit der exklusiv entwickelten aktiven Elektronik des Herstellers.

Das SF-2 liefert einen Ausgangspegel von -38 dB und liegt in punkto Empfindlichkeit gleichauf mit phantomgespeisten Kondensatormikrofonen. Dadurch kann dieses Mikrofon unabhängig von den jeweiligen Verstärkungsreserven mit einer Vielzahl von Mikrofonvorverstärkern eingesetzt werden. Die einzigartige Schaltung und speziell entwickelte FETs sorgen für einen extrem geräuscharmen Betrieb mit einem Eigenrauschen von weniger als 18 dB.

Der magnetische Aufbau des Bändchenwandlers im SF-2 garantiert einen offenen und ausgewogenen Frequenzgang ohne auffällige Spitzen oder Einbrüche. Das 1,8 Mikrometer dünne Bändchenelement sorgt zudem für eine herausragende Impulsantwort. Das Ergebnis ist ein exzellenter Frequenzgang, der unabhängig vom Winkel des eintreffenden Schalls ist. Ebenso bemerkenswert ist, dass bei Signalen außerhalb der Achse praktisch keine Klangfärbung wahrnehmbar ist. Dank dieser Eigen­schaften liefert das Mikrofon volle Klangqualität über das komplette Spektrum, die beispielhaft für den legendären Ruf von Royer Labs in Bezug auf akustische Präzision steht.

In punkto Verstärkung sind die aktiven Bändchenmikrofone von Royer Labs genauso empfindlich wie phantomgespeiste Kondensatormikrofone und lassen sich daher an beliebigen Mikrofonvorverstärkern oder Mischpult-Preamps betreiben. Die Empfindlichkeit herkömmlicher Bändchenmikrofone liegt im Vergleich zu Kondensatormikrofonen zwischen 15 und 30 dB niedriger, weshalb der Einsatz hoch­wertiger Mikrofonvorverstärker mit einem hohen Verstärkungsgrad bei der Aufnahme von leisen Quellen wie akustischen Instrumenten, Gesang und bei der Raummikrofonie unumgänglich ist. Das SF-2 enthält ein komplett symmetrisch und diskret aufgebautes Vorverstärkersystem mit einem speziell gewickelten Ringkerntransformator sowie extrem rauscharmen FETs, das für eine Empfind­lichkeit von -38 dB sorgt. Selbst bei extrem leisen Quellen liefert das SF-2 genügend Pegel für jedes beliebige Aufnahmemedium.

Bemerkenswert ist zudem, dass die Elektronik des SF-2 keinerlei Eigenrauschen produziert. Die höhere Ausgangsleistung des Mikrofons beruht auf dem großen, speziell gewickelten Ringkern­transformator, der eine ‚zusätzliche Verstärkung‘ von 14 dB erzeugt. Das über Phantomspannung gespeiste System arbeitet unter Nominalpegel und generiert daher in sich keine Nebengeräusche.

Die Elektronik des SF-2 erzeugt konstant eine ideale Last für das Bändchenelement und sorgt so dafür, dass es unabhängig von der Eingangscharakteristik des nachfolgenden Mikrofonvorverstärkers sein Klangpotential zu 100% ausschöpft. Aufgrund der geringen Ausgangsimpedanz kann das SF-2 mit minimalem Signalverlust über extrem lange Kabelstrecken angeschlossen werden.

Eine präzise Impedanzanpassung ist für die Arbeitsleistung jedes Bändchenmikrofons entscheidend. Eine abweichende Impedanz sorgt für eine fehlerhafte Last am Bändchenelement, was zu Verlusten im Bassbereich, einer geringeren Empfindlichkeit und zu einer insgesamt verminderten Mikrofon­leistung führt. Bei der Bändchentechnologie der aktiven Mikrofone von Royer Labs liegt unabhängig vom gewählten Vorverstärker jederzeit eine perfekt abgestimmte Impedanz am Bändchenelement an. Daher wird die Leistung des Bändchenelementes niemals durch die Auswirkungen einer fehlerhaften Lastimpedanz beeinträchtigt. Darüber hinaus kann das Bändchenelement nicht durch die anliegende Phantomspeisung, elektrische Störungen oder fehlerhaft belegte Anschlusskabel beschädigt werden.

„Unser neues SF-2 ist das Ergebnis intensiver Forschung und von Praxistests“, so John Jennings, Vice President Sales & Marketing bei Royer Labs, über das neue aktive Bändchenmikrofon. „Es gab zwanzig SF-2 Prototypen, die mehrere Jahre in führenden Tonstudios und klassischen Aufnahme­studios kursierten. Insbesondere in den Bereichen Klassik-Aufnahme und Filmvertonung wurde es sehr gut angenommen, wo wir aufgrund seiner extrem natürlich klingenden Abnahme, des linearen Frequenzgangs sowie des unerreichten Ansprechverhaltens bei Signalen außerhalb der Achse auch die größten Stärken dieses Mikrofons sehen. Das SF-2 hat sich bei der Aufnahme von Chor, Piano, Holzbläsern, Streichern und bei anderen Anwendungen bereits vielfach bewährt. Daher freuen wir uns nun ganz besonders, es endlich Toningenieuren auf der ganzen Welt anbieten zu können.“

Das SF-2 wird in einem Transportkoffer aus Aluminium zusammen mit der elastischen Halterung
SFS-2, einer Mikrofontasche, einer Dokumentation und einem Benutzerhandbuch ausgeliefert. Optional ist es auch in einer Deluxe-Ausführung erhältlich: Diese umfasst eine ansprechende Schatulle aus Padauk-Holz, ein von Royer gefertigtes 6-Meter-Mikrofonkabel, die hochwertige Mikrofonhalterung RSM-24 sowie Dokumentation und Benutzerhandbuch – alles in einem Transport- und Aufbewahrungskoffer aus Aluminium verstaut.

Das SF-2 wird seit September ausgeliefert. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 3087,- EUR für das SF-2 in der Standard-Ausführung und 4088,- EUR für das SF-2 in der Deluxe-Variante.