Sean Sullivan (FOH) erzählt im aktuellen Production Partner über seine Arbeit auf der VENUE Konsole: „Ich liebe es, die VENUE-Konsole einzusetzen. Die Arbeit mit den Plug-Ins gleicht der mit Photoshop im Bildbereich. Du nimmst ein Bild und kannst damit machen, was du dir vorstellst. Hier nimmst du den Sound und kannst ihn mit den Plug-Ins der verschiedenen Hersteller so verändern, wie du ihn haben möchtest. Besonders die Saturation-Plug-Ins bringen auf der Konsole – oder besser gesagt auf jeder digitalen Konsole – einen Sound, so wie Musik eben klingen sollte. Wenn man den digitalen Sound mit Analog vergleicht, sagen viele ja ‚das klingt digital und nicht gut‘. Aber eigentlich ist es so, dass digital gar keine Klangcharakteristik hat. Wenn man nun einen analogen Klang haben will, muss man ihn halt selbst erzeugen – und das könnte man eben ohne Plug-Ins nicht erreichen.“

…weiter im Bericht heißt es:

„Aufgenommen wird mit einem Avid HD3 Pro Tools, und zwar sowohl für Virtual-Soundcheck – als auch für Archivzwecke. Es wäre aus meiner Sicht dumm“, so Sean Sullivan, „Die VENUE nicht zusammen mit einem Pro-Tools-System zu betreiben. Es soll am Ende der Tour aber auch eine DVD entstehen, und die Tour-Aufnahmen können dann später dafür benutzt werden. Festplattenkapazität ist heute so billig, und daher gibt es keinen Grund, nicht alles mitzuschneiden. Zudem hat man so die Möglichkeiten über das Playback von Loops bestimmter Instrumente die Plug-Ins besser einstellen zu können. Mit dem EInsatz von Plug-Ins haben wir nun die Möglichkeiten, die die Studios schon immer hatten. Auch die Kameras nehmen jedes Konzert komplett auf. So hatten wir zum Beispiel die Möglichkeit, für die Show der Grammy-Nominierung hier ein Video zu produzieren, da Rihanna nicht vor Ort sein konnte. Wir haben dann das Material für die Einspielung von uns bereitgestellt.“

Den kompletten Bericht findet ihr in der aktuellen Production Partner Ausgabe 3/2012. Erhältlich im Kiosk oder auf www.production-partner.de